wie das Plenum am 18.6. mehrheitlich entschieden hat, trifft sich der CCC Frankfurt e.V. ab Juli 2011 donnerstags nicht weiter in einem Restaurant, sondern in seinem Hackquarter in der Kommunikationsfabrik, Schmidtstr. 12. (Anfahrtsbeschreibung)
wir hatten die Tage eine Anfrage von zwei Studenten, die sich zum Thema Dead-drops mit uns unterhalten wollen. Zu diesem Zweck, und um gleich vor Ort zu sein war meine Idee sie am nächsten Donnerstag ins HQ einzuladen. Dazu treffen wir uns, zu diesem Zweck einmalig am Donnerstag den 9. Juni 2011 ab 19 h im HQ (statt im Ponte).
Ein Tropfen unmittelbar nach dem Auftreffen auf die Wasseroberfläche
Es begann Sonntag mit einer wagen Idee. Die Idee war irgendwelche Gegenstände im Fall, bzw. beim Aufschlagen und Zerbersten zu fotografieren. Aus der Idee wurde schnell der Plan ein Lichtschranke zu bauen, die im IR-Bereich arbeitet um die Störanfälligkeit gegen Umgebungslicht zu senken. Nach einigen Vorversuchen am Sonntag und Dienstag war die Frickelei gestern nun endlich von Erfolg gekrönt. Nach dem es am frühen Abend mit den legendären Worten “lass uns das mal schnell zusammen frickeln” begann, dauerte es doch noch bis spät in die Nacht, bis die ersten Ergebnisse sichtbar wurden. Als erstes wurden Wassertropfen in Pixel gebannt, beim bzw. ganz kurz nach dem Aufschlagen in einer kleinen Schale. Leider war die Fallhöhe nicht so hoch, da das Setup noch nicht optimal war. Aber die ersten Bilder sind dennoch vielversprechend.
Der Versuchsweise Aufbau, noch etwas™ provisorisch
Noch bevor die ersten Bilder richtig im Kasten waren kamen schon die ersten Verbesserungsideen auf. So sind leider einige Impulse von der Lichtschranke zu kurz um die Kamera auszulösen. Hier soll ein µController her, der das Signal entsprechend verlängert. Auch ließe sich über die µC eine Auslöseverzögerung gut realisieren, da die Lichtschranke zur Zeit sehr dicht über der Wasserschale montiert sein muss. Es wird wohl noch eine ganze Weile gefrickelt werden
Das Hackquarter ist umgezogen – Man findet uns nun an neuer Stelle am alten Ort. Statt einem großen Raum, haben wir nun zwei Kleine und kürzere Wege zu Toiletten. Zu unseren neuen Räumen gelangt man durch den Haupteingang am großen Parkplatz an der Nordseite.
Es ist immer schade, wie wenige der vielfältigen Funktionen neben dem – in der einen oder anderen Weise – sicheren Login eigentlich bekannt sind.
Ich möchte einige dieser Möglichkeiten im Rahmen eines kleinen Vortrags/Workshops demonstrieren und zum Ausprobieren animieren.
Unter anderem möchte ich auf folgende Themen eingehen:
grober Protokollüberblick
Konfiguration von Server UND Client (Einsatzbereiche und Fallstricke von PermitRootLogin, UsePAM, ChallengeResponseAuthentication, PasswordAuthentication)
Port-Forwardings & SOCKS-Proxy ggf. SSH-VPN
Nutzen, Ausnutzen und Absichern von Firewalls & Proxys
Zeichensatzprobleme (“komisch dargestellte Umlaute” etc.) in den Griff bekommen
Ich konzentriere mich auf openSSH Client (CLI-Programm “ssh”) und Server sowie den Windows-Client putty.
Bereits zum 10 Mal finden in diesem Jahr die MetaRheinMain Chaos Days (mrmcd) statt und zwar vom 02. – 04.09.2011. Die 10 Auflage der Chaostage findet in diesem Jahr wieder in der Uni Darmstadt, im Piloty-Gebäude, statt.
In Kürze wird auch der Call for Papers gestartet, ab dann können auch Vorträge und Workshops eingereicht werden. Natürlich werden für das Event auch wieder reichlich Engel gesucht
Nach dem das Hackquarter in Grundzügen eingerichtet ist und mit Leben gefüllt wurde, haben wir uns entschlossen, zusätzlich zu dem wöchentlichen Treffen im Ponte, ein öffentliches Treffen im Hackquarter zu veranstalten.
Jeweils am ersten Samstag im Monat, in der Zeit von 15:00 bis 19:00 Uhr, hat das Hackquarter in der Kommunikationsfabrik seine Tür für alle galaktischen Lebensformen, die sich für das Chaos interessieren, geöffnet. Bei den Treffen im Hackquarter besteht die einzigartige Möglichkeit uns in unserer natürlichen Umgebung kennenzulernen.